Eine Routine ist eine Form, kein Zeitplan. Was sie füllt, ändert sich mit dem Fell — lange, gelockte, doppelte und glatte Felle nehmen unterschiedlich viel auf und geben unterschiedlich viel ab — und mit dem Jahr: Matschsaison, Schwimmwetter, die Wochen mit Winterstreugut. Sie ändert sich mit den Tagen des Hundes: Stadtpflaster und Waldwege verlangen den Pfoten Verschiedenes ab. Sie ändert sich mit dem Alter, weil die Pflege eines älteren Hundes um das gebaut werden muss, was für ihn angenehm ist. Und sie ändert sich mit dem, was Ihnen auffällt: Eine Stelle, zu der ein Hund immer wieder zurückkehrt, ist eine Notiz wert — und, wenn sie anhält, ein Gespräch mit Ihrer Tierärztin oder Ihrem Tierarzt.
Ein Hund, der schwimmt, ein Hund, der sich in allem wälzt, was die Jahreszeit hergibt, ein Hund, der ein Bad duldet, und einer, der es nicht duldet: Das sind verschiedene Routinen unter demselben Namen, und keine davon ist die falsche.
Wir werden hier keine fertige Antwort vortäuschen. Wie jedes Format zu verschiedenen Fellen, Jahreszeiten und Haushalten passt, ist Teil dessen, was die Entwicklung erst herausarbeiten muss, und die Anwendungshinweise werden zusammen mit den fertigen Rezepturen geschrieben, nicht vor ihnen. Das Prinzip, für das wir schon jetzt stehen: Bauen Sie die Routine um den Hund herum, der vor Ihnen steht — sein Fell, sein Tag, die Orte, zu denen er immer wieder zurückgeht — nicht um eine Gewohnheit oder eine Zahl.